Falls Sie Probleme bei der Wiedergabe der Videos haben, installieren Sie bitte den kostenlosen Adobe Flash Player. Ausserdem empfehlen wir Mozilla Firefox. 20. Mai 2009 Auf Augenhöhe: Die Weltbank befragte in einer Studie über 60.000 Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, was ihr Leben am stärksten verändern würde. Überraschend war, dass die Mehrheit nicht Essen oder Wohnen, sondern „eine Stimme zu haben“ angaben. So steht es auf der Homepage www.insightshare.org, einer Organisation, die sich als Pioniere von sog. „Participatory videos“ versteht. Was folgt aus der Erkenntnis? Wenn man über Hilfsorganisationen und Projekte berichtet - so wie wir es tun - ist vor allem die Perspektive der Betroffenen wichtig. Wir wollen die Wahrheit der Unterstützten hören, nicht unsere eigenen Vorstellungen von den „armen Menschen“ präsentieren. Wir, die up-filmproduction, sehen uns als Teil einer Bewegung, die auf Augenhöhe mit den Betroffenen arbeitet. Wir finden es gut, wenn das Goethe Institut Videoschulungen für Jugendliche in südafrikanischen Townships organisiert. Wir schätzen die Arbeit, die "participatory" Videofilmer leisten . Schulung für NGO-Mitarbeiter Für uns ist es wichtig, Mitarbeiter von NGOs an der Videokamera zu schulen, damit sie besser über ihre Arbeit berichten können. „Mediales Empowerment“ für den Sozialarbeiter im Slum ist uns wichtiger, als der Promi aus dem Westen, der mit Medienvertretern den Slum besucht und seine Betroffenheit zum Ausdruck bringt. Mit unseren Video-Workshops für die Mitarbeiter von Care & Share in Indien wollen wir den Sozialarbeitern genau die Fähigkeiten und Fertigkeiten beibringen, die sie für eine bessere mediale Präsentation ihrer NGO brauchen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Herrn Lehmann-Horn von magic multi media bedanken, der uns für die Schulung Videokamera und Schnittsoftware gespendet hatte www.digitalschnitt.de Get the
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Was sich in der Theorie so schön anhört, sieht dann in der Praxis immer etwas anders aus. Leider waren einige Mitarbeiter so „wichtig“ und so „beschäftigt“, dass sie immer wieder zu spät kamen und ständig mit ihren „mobile phones” störten. Missverstanden wurde unser Schulungsangebot auch von einem Teilnehmer als Schritt zum Bollywood-Star-Regisseur. So wirkten seine „Action“-Kommandos im NGO-Umfeld eher deplatziert. Schulung
für die Unterstützten Noch wichtiger ist uns, die Betroffenen selber zu schulen. Den Anfang haben wir gemacht und zwar mit einem kleinen Workshop für Waisenkinder aus dem Kinderdorf von Care & Share. Es war schon beeindruckend wie diszipliniert, engagiert und begeistert die Kinder ans Werk gingen.
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Und das ist nur der Anfang. Wir wollen besonders Frauen aus den fünf großen Slums in Vijayawada eine Stimme geben ... Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 5. Mai 2009 Children for a better world hilft Kindern von Care & Share bei der Parasitenprophylaxe Get the
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Erst einmal die Fakten: Der Kinderbeirat von „Children for a better world“ bewilligt einen Geldbetrag von 1.000 €, damit 300 Kinder in zwei Slums in Indien gegen Parasiten behandelt werden können. Nun zu den bemerkenswerten Dingen hinter den Fakten: Der Verein „Children for a better world“ ist auf Initiative von Dr. Florian Langenscheidt entstanden. Durch die erfolgreiche Arbeit seit der Gründung im Jahre 1994 sind über 20 Millionen Euro an Hilfsgeldern gesammelt worden. Mit dem Geld konnte vielen Kindern geholfen werden. Aus unserer Sicht ist es vorbildlich, dass ein Verein, der sich für Kinder einsetzt, auch einen Kinderbeirat hat. Die Kinder entscheiden über Förderanträge und bestimmen, wie viel Geld aus dem Kindernothilfefond an soziale Projekte verteilt werden. Diesmal haben sie sich für unser Projekt von Care & Share: Parasitenbekämpfung in zwei Slums von Vijayawada entschieden. Parasiten wie Kopfläuse sind auch in unseren Kindergärten und Schulen ungebetene und gefürchtete Gäste, gegen die Erzieher, Lehrer und Eltern einen erbitterten Kampf ausfechten. Aber wie sieht das in einem indischen Slum aus? Leider ist der Parasitenbefall - seien es Kopfläuse, seien es Magen-, und Darmwürmer - etwas völlig Normales. Es gehört zum Alltagsbild im Slum, wie Mütter ihren Kindern die Läuse aus dem Haar kämmen oder mit einem Mittelding zwischen Kamm und Zange erst herausziehen, um sie dann deutlich hörbar zu zerquetschen. Das mit den Würmern ist allerdings noch ekeliger. Da es wenige bis keine Toiletten gibt, wird das große „Geschäft“ häufig in unmittelbarer Nähe vom Slum auf freiem Feld erledigt. Natürlich ist kein fließendes Wasser, kein Waschbecken mit frischer Seife zur Hand. Keine Frage, dass die Mehrheit der Kinder unter solchen hygienischen Verhältnissen alle denkbaren Parasiten in und auf sich tragen. Im Extremfall können Würmer das Gehirn befallen und zum qualvollen Tod führen. Über 1,3 Milliarden Menschen, vor allem in den sog. Entwicklungsländern, leiden an Wurmparasiten. Gleichwohl könnten Kinder mit wenigen Tabletten geheilt werden. Eine Studie aus dem Jahr 2004 zeigt am Beispiel von kenianischen Schulkindern, dass durch eine preiswerte Entwurmungsaktion (3,5 Dollar pro Jahr und Kind) nicht nur die gesundheitliche Situation, sondern auch die Schulleistungen der Kinder deutlich besser wurden. Es sind eben manchmal die kleinen Dinge, die eine größere Veränderung möglich machen können. Deshalb freuen wir uns von Care & Share Deutschland e.V., weil 300 Kinder aus Vijayawada in diesem Jahr „wurm-, und läusefrei“ in die Schule gehen können. Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 21. April 2009 Eine gute Nachricht: Children for a better world e.V. unterstützt ein Projekt von Care & Share Deutschland e.V. Mehr hierzu im Blog von Care & Share Deutschland. e.V. In Kürze wird der entsprechende Film hier zu sehen sein. 4. April 2009 Ulrike Schmid hat auf ihrem Blog Kultur 2.0 die Frage gestellt, "Warum werden Bewegtbilder von NPOs noch so wenig genutzt?" Hier unser Beitrag zur aktuellen Blogparade: „Warum werden Bewegtbilder von NPOs noch so wenig genutzt? Ich schreibe aus der Perspektive einer Videoproduktionsfirma (http://www.up-filmproduction.com),
die im Bereich Entwicklungszusammenarbeit Videos für NPOs produziert
und zudem in Ländern wie Brasilien und Indien Kurse durchführt, um
Menschen vor Ort zu schulen, selber Videos zu drehen und zu schneiden. Bewegtbilder = Werbung = Sackgasse? Aus
meiner Sicht ist es sinnvoll zuerst zu fragen, wie im Moment
„Bewegtbilder“ genutzt werden? Mein Eindruck ist, dass gerade große,
finanzstarke NPOs über ihre PR-Abteilungen Filme in den „offiziellen“
Medien wie den Öffentlich Rechtlichen oder Privaten Fernsehsendern
platzieren können. Für sie ergibt sich nicht die zwingende
Notwendigkeit, andere Wege der Öffentlichkeitsarbeit wie Web -TV
verstärkt zu nutzen. Wenn doch, dann sind viele Videos nach dem Muster
gestrickt: Ein Promi im Slum. Aus der Sicht einer glaubwürdigen
prominenten Person wird das Elend „erlebt“ und die Arbeit der NPO als
segensreich anerkannt. Dabei handelt es sich, weil es ja um die
Einwerbung von Spendengeldern geht, eher um Werbung, als um
„journalistische“ Arbeit. Das ist legitim, aber aus Sicht
entwicklungspolitischer Puristen problematisch, weil es nicht zu einem
Dialog „auf Augenhöhe“ zwischen den Spendern und den Gebern führt. Wie eine gute Absicht scheitert Auf
der anderen Seite kann man im Netz oder konkreter bei youtube immer
mehr Videos finden, die von Projektverantwortlichen vor Ort gemacht
wurden. Leider sind viele davon nicht dazu angetan, sich für mehr
solche „Bewegtbilder“ zu begeistern. Ich möchte hier ein kurzes Video
als Beispiele anführen: http://www.youtube.com/watch?v=htFVx8GQoxA Für
den Fall, dass sie das Video nicht sehen können: Ein Mädchen wird ins
Bild geschoben. Es sieht ziemlich gestresst aus und die Stimme aus dem
Off sagt, dass sie glücklich sei. Das ist aus einem zwei Minuten Video
nur eine Episode, die zeigt, wie der Ansatz: „Gib mir eine Videokamera
und ich mache authentische und ehrliche Videos“ ins Gegenteil verkehrt
wird. Wenn man so ein Video sieht, dann ist für jeden Verantwortlichen
in einer NPO klar: „Bewegtbilder“ liefern keinen positiven Beitrag, um
das Image der NPO zu verbessern. Ich bin der Überzeugung, dass man sich aus einer anderen Perspektive dem Thema nähern könnte. Wenn man „Bewegtbilder“ als Teil einer lebendigen Kommunikation zwischen den Akteuren, in meinem Fall zwischen den Spendern, der NGO/NPO und den „Empfängern“ ansieht. Wenn die Empfänger über konkrete Dinge über Videos kommunizieren, dann wird die Stärke des Mediums fühlbar. Es ist dann nicht der „Experte“, der distanzierte „Korrespondent“, der die Nachricht überbringt, es wird eine persönliche Kommunikation. Es können alle Stärken des Mediums Film, die Nähe, Intensität, Authentizität und auch die Emotionalität wirken. So könnte, um bei dem Beispiel von oben zu bleiben, das ins Bild geschobene Mädchen ihren Tagesablauf zeigen und dabei gefilmt werden. Es könnte über sich und ihr Leben erzählen. Es wäre hundertmal spannender, als sie ins Bild zu schieben und sie sagen zu lassen, dass sie „glücklich“ sei. Offensichtlich reicht es nicht, jemandem eine preiswerte Videokamera in die Hand zu drücken. Es bedarf der Schulung. Ist
es nicht interessant, dass fiktive Menschen aus Fernsehserien uns
„näher“ sind, als viele reale Personen aus unserer Nachbarschaft? Warum
kehren wir das nicht um? Was hält uns davon ab, reale Menschen in einer
Favela in Rio oder in einem Dorf in Laos, oder in einem Slum in Indien
kennen zu lernen? Was braucht man dazu? Die
Technik ist mittlerweile erschwinglich und die Kosten einer
Videoschulung sind überschaubar. Wenn also weder Geld noch Technik die
Hindernisse darstellen, was ist dann das Problem? Vielleicht ist es die
Kultur des „Schönens“ oder auch die Angst, Fehler zu zeigen. Vielleicht
wollen NPOs die Probleme der Entwicklungsprojekte nicht offen und
schonungslos präsentieren, wie Lant Prichett das in seinem Aufsatz „It
pays to be ignorant: A Simple Political Economy of Rigorous Program
Evaluation“ zeigt (Aus dem Sammelband „Reinventing Foreign Aid“
herausgegeben von William Easterly MIT Press 2008 Cambridge MA). Wenn
man eine persönliche Kommunikation etabliert, bedeutet das natürlich
eine besondere Verantwortung, denn damit öffnet man die Tür zu einer
Transparenz, die wohl manche nicht wollen. Zusammenfassung: Nichts
gegen Werbung, nichts gegen einen Spot, der in 30 Sekunden einen
aufrütteln kann. Gleichzeitig sollte man „Bewegtbilder“ für die neue
Transparenz vermehrt nutzen. Dafür setzten wir uns von
up-filmproduction ein und bauen deswegen unseren Internet TV-Kanal für
soziale Projekte up4change.tv auf. 26. März 2009 Als Voluntärin bei Care & Share Während
unseres vierwöchigen Aufenthaltes im Kinderdorf von Care & Share im
November/Dezember 2008 lernten wir vier engagierte
Voluntärinnen aus Irland kennen: Die drei Krankengymnastinnen
Eithne, Niamh und Shioban, sowie Musiklehrerin Susan. Niamh
konnten wir bei ihrer Arbeit im Behindertenzentrum Helen Keller
interviewen: Get the
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Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 1. März 2009 Wenn Photos lebendig werden ... Deephti und ihre Familie grüssen Gerti Seit
mehr als 10 Jahren unterstützt Gerti ihr indisches Patenkind Deephti.
Auch diesmal besuchen wir Deephti, um zu sehen, wie es ihr geht und
lernen ihre Familie kennen. Ihre Mutter,Yesukumari, möchte gerne ein
eigenes "Business" aufbauen und hofft auf einen Micro-Kredit ... Get the
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Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 23. Februar 2009 Wenn Photos lebendig werden ... Carol Faison über Patenschaften Viele
Menschen sind überzeugt, dass Erziehung und Bildung
Grundrechte für Kinder sind. Es gibt auf der Welt unzählige
verschiedene Programme, Projekte und Initiativen, die dafür in den
ärmsten Ländern der Welt arbeiten. Wir möchten hier als ein Beispiel
das Patenschafts-Programm von Care & Share vorstellen. Hier Teil 1:
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Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 9. Februar 2009 Wenn Photos lebendig werden ... Patenkind Divya Die
Kinder, die wir Ihnen in den kommenden Wochen vorstellen, haben wir das
erste Mal in der Vorschule von Care & Share im Slum Kandrika
gesehen. In ihren adretten Schulkleidchen sehen sie aus, wie alle
Kinder auf der Welt. Wieso brauchen sie dann Unterstützung durch
Patenschaften? Genau das ist der Grund, warum wir die Kinder zuhause besuchen, um uns ein Bild von der Situation zu machen. Heute wollen wir Divya und ihre Familie vorstellen. Die vier Personen, d.h. die Eltern und die beiden Kinder leben in einer 6 Quadratmeter großen Palmenhütte auf dem nackten Boden. Während des Monsun regnet es durch. Leider wirken die Bilder aus der winzigen Behausung nicht so eng, nicht so ärmlich wie wir es empfunden haben. Direkt neben ihrem Haus läuft ein Abwasserkanal entlang, dessen schwarze Brühe nicht nur ekelig aussieht, sondern auch noch bestialisch stinkt. Divyas Vater ist ein „working poor“. Obwohl er arbeitet, kann er sich nicht mehr „leisten“ und dennoch ergibt er sich nicht dem Schicksal und dem Alkohol, er versucht für seine Kinder eine bessere Zukunft zu schaffen. Wie alle Eltern der Vorschulkinder wurde auch er initiativ: Er ging zu Care & Share und bat um Hilfe für die Ausbildung von Divya. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass er als Analphabet wenig Chancen hat, dem Elend zu entkommen. Get the
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Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 29. Januar 2009 Wenn Photos lebendig werden ... Patenkind Nagalakshmi Die
indische Organisation Care & Share vermittelt Patenschaften. Wir
werden in den nächsten Wochen fünf Patenkinder vorstellen, die mit
ihren Familien im Slum Kandrika leben. Heute besuchen wir unser eigenes
Patenkind Nagalakshmi. Es ist ein Sonntag gegen Mittag und Nagalakshmis
Vater ist sturzbetrunken ... Get the
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29. Januar 2009 Ihre Meinung ist uns wichtig! Your opinion is important! Care & Share Micro Credit programmes seem to be a real boost to income generation of many poor families. I am really happy and thankful to the sponsors. I think goats, pickles and tailoring are more profitable than decorations and bags. We must be able to highlight the point of income generation to the beneficiaries. The movie on Child Care World wide is simply superb. Film course is also a meaningful programme. Children will get lot of confidence in life and they become creative. I thank Anna Zegna, Dr. Petra Dilthey and Ulrich Schwarz. thanks, Kishore. Thank you Kishore for your comment. Der Kommentar bezieht sich auf Filme die Sie im Archiv sehen können, außerdem bei www.caresharegermany.de |
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