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2. April 2010

"Ich fange an zu Zittern und bin glücklich,
dass Gott Muruga zu mir kommt".

Seit zwei Wochen sind wir wieder in Vijayawada, der drittgrößten Stadt in Andhra Pradesh. Beim letzten Aufenthalt haben wir einen Slum näher kennengelernt, in dem die Menschen unter besonders unwürdigen Bedingungen leben müssen. Es sind Migranten aus Tamil Nadu, dem Nachbarstaat, die weder englisch sprechen, noch die lokale Amtssprache Telegu. Sie haben sich in einem Industriegebiet direkt an einer Straße niedergelassen und ihre Hütten errichtet. Obwohl die Menschen schon seit Jahrzehnten hier „leben“, weigert sich die Stadtverwaltung, Strom- und Wasseranschluss zu legen. Im Gegenteil, sie droht immer wieder mit dem Abriss aller Hütten.

Die Menschen im Slum leben von den „Ausscheidungen“ der Großstadt: Sie sammeln Müll, bereiten ihn auf und verkaufen ihn wieder. Sie sind so etwas wie eine Kläranlage des Industriegebietes, „Putzerfische“ der Industrieproduktion, die es hier überall gibt.

Letzten Montag haben wir zwischen Metallbetrieben, Papiersammelstellen und Kesselherstellern ein Fest erlebt, dass wir hier niemals erwartet hätten. Nicht ein Brahmane, sondern ein Mann vom Krämerladen ist hier der Priester. Eine Frau ohne jede Schulbildung treibt von jedem Bewohner Geld ein und ein Tagelöhner führt die rituellen Handlungen aus.

Um was geht es? Ihr Gott Muruga kann Wünsche erfüllen, dafür müssen die Gläubigen aber ein Gelübde ablegen und „wenn er zu ihnen kommt“, ihm eine besondere Ehre erweisen, indem sie sich zum Beispiel die Zunge durchstechen lassen.

Anjali, eine Teilnehmerin, beschreibt uns den Zustand, wenn Gott Muruga zu ihr kommt so:

Wir sehen nichts und wir springen. Wir sind wie von Sinnen, so wie betrunkene Leute und fangen an zu springen. Wenn wir springen, kommen vier Helfer und durchstechen die Zunge. Wir fühlen keinen Schmerz.“

Hier ein paar Bilder zu dem Ritual.


Da ist zum Beispiel der 24jährige Rajesh. Sein Schwur lautet, wenn er einen besseren Job bekommt, dann lässt er sich die Zunge durchstechen. Eine junge Frau lässt sich seit vier Jahren die Zunge durchstechen, damit ihre Eltern endlich aufhören, zu trinken.

Für uns rationale Europäer im 21. Jahrhundert ist das befremdlich und einige werden sicherlich nach dem „Trick“ oder einer Uri Geller Lösung suchen. Aber vielleicht geht es gar nicht darum. Vielleicht ist die tiefe Religiosität der Weg der Menschen, um mit den unmenschlichen Lebensbedingungen überhaupt umgehen zu können. Sie glauben eher an Muruga als an den Staat oder die Gesellschaft. Und ehrlich: Ich lasse mir lieber die Zunge durchstechen, als dass ich freiwillig eine Woche unter den Bedingungen in diesem Slum leben möchte. Bei unserem ersten Besuch im Januar hatte eine alte Frau zu Recht gesagt: „Das Leben hier ist die Hölle.“



24. Januar 2010

Wieder da.

Auf unserem Blog hat sich längere Zeit nichts getan, weil wir wieder in Indien waren. Für SOS-Kinderdörfer weltweit haben wir drei Filmbeiträge über die Tsunamihilfe in Nagapattinam - 5 Jahre danach - gedreht. Wer Lust hat, kann sich die Filme hier anschaun. Danach waren wir wieder in Vijayawada und haben für CareShare.TV gefilmt und sind jetzt dabei, die Beiträge zu schneiden. Wir wünschen Euch allen ein frohes Neues Jahr.


22. Oktober 2009

Social Business - Gute Geschäfte


Wir sind gerne im Ausland unterwegs, aber auch vor der eigenen Haustür gibt es tolle soziale Projekte, wie z.B. die Münchner Kinderkrippe Däumelinchen oder das Musikprojekt Vision Sounds im Schwabinger Krankenhaus. Am 31. Oktober werden unsere Filmbeiträge um 18:05 auf Sat 1 ausgestrahlt. Über ein Feedback freuen wir uns immer ...



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23. September 2009

Ohne Worte ...

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20. September 2009

CareShare.TV Online

Ja, jetzt ist es soweit. Nach Monaten des Experimentieren und vor allem der nicht immer einfachen Kommunikation über Kontinente hinweg, haben wir bzw. unser Webmaster die Medienwebseite für Care & Share online gestellt. Jetzt können die Fördervereine der indischen NGO Care & Share Charitable Trust aus den USA, aus Spanien, Deutschland und Italien auf die Seite www.careshare.tv zugreifen und in ihrer Landessprache Videos über die Arbeit der NGO anschauen. OK das müssen sie uns jetzt glauben, weil sie ja eine „deutsche“ Spracheinstellung gewählt haben und deshalb die „deutschen“ Videos sehen. Bei den Italienern und den englischsprachigen Personen funktioniert das auch schon. Aber die „Spanier“ haben noch ein Problem und das liegt daran, dass wir bislang Schwierigkeiten hatten, eine spanische Sprecherin zu finden, die ehrenamtlich die Synchronisation übernimmt. Auch für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde konnten wir in München bislang niemanden finden, der das machen würde. Vielleicht haben Sie eine Idee?

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17. August 2009


Dürrekatastrophe! Drought Emergency! Emergenza Siccita`!

Südindien im August 2009: Im letzten Jahr war es eine Flut, jetzt ist es eine Dürre. Was Meteorologie-Professoren Ende der 70er Jahre als kommende „Klima-Anomalien“ bezeichneten, ist heute Realität. Für uns ist es nur der „komische“ Sommer mit scheinbar vielen Gewittern oder Taifun-Bildern in den Nachrichten. Für die Menschen in Andhra Pradesch sind es horrend steigende Lebensmittelpreise, für die Bauern der Verlust der gesamten Reisernte. Die Natur kann ohne den Menschen, aber die Menschen nicht ohne die Natur. So brutal es klingt, so überzeugend führt die Natur es der „Krone der Schöpfung“ immer wieder vor.

Und ja, es gelten natürlich die alten Regeln: Die, die am Wenigsten haben, trifft jede „Anomalie“ härter als andere, sei es eine Naturkatastrophe oder eine wirtschaftliche Rezession. Wer am Existenzminimum lebt, wer keine Rücklagen hat, wen der Staat nicht unterstützen kann oder will, der ist auf Hilfe angewiesen. Hier ein aktueller Beitrag zur Situation:

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Drought Emergency

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Emergenza Siccita`

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1. August 2009


Warum ich Nagalakshmi unterstütze
Gedanken von Uli Schwarz


Eine Patenschaft für ein Kind in der „Dritten Welt“ zu übernehmen, dafür haben sich Hunderttausende in Deutschland entschieden. Auf diese Weise werden Millionen in die Kassen von Hilfsorganisationen gespült. Sehr viel von dem Geld landet schließlich bei den Patenkindern selber oder deren Familien. Das Dorf oder der Slum, in dem die Kinder leben, wird auch von dem Geld unterstützt. Prominente wie Ulrich Wickert machen explizit Werbung für Organisationen wie Plan, die z.B. Patenschaften vermitteln.

So weit so gut. Es gibt aber eine Reihe von Experten, die eine solche Form der „Entwicklungshilfe“ für antiquiert, ja für schädlich halten. Organisationen wie Terre des Hommes lehnen Kinderpatenschaften z.B. ab. Wieder nur ein Streit zwischen NGO´s um Spendengelder? Statt jetzt allgemein über das Thema zu debattieren, möchte ich einige Gedanken aufschreiben: Mir gefällt das Persönliche an den Patenschaften. Es sind nicht anonyme, verzweifelte Menschen, die ich unterstütze, sondern ich fördere mit meinem Geld die konkrete Entwicklung eines Kindes, nämlich Nagalakshmi.

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Mir gefällt das Unmittelbare bei dieser Spendenform. Ich kenne den Adressaten, kann ihn besuchen und überprüfen, was mit meinem Geld passiert. Als Steuerzahler hingegen finanziere ich eine Bürokratie, die in meinem Namen entscheidet, welche Projekte und welche menschlichen Schicksale „förderungswürdig“ sind und nach welchen „entwicklungspolitischem Ansatz“ die Gelder verteilt werden.

Aber Patenschaften haben auch negative Seiten, die ich ansprechen möchte: Mir gefällt z.B. nicht, wenn ein Kind zum kleinen „Star“ in der Community wird, weil es als Einziges einen Brief aus Europa bekommt. Mir gefällt auch nicht, wenn das Kind verinnerlicht, wie man die „Reichen“ melken kann und es eine „Bettlermentalität“ entwickelt. Bei Abwägung der Vor- und Nachteile gilt für mich, dass ich lieber Nagalakschmi unterstütze, als darauf zu warten, bis endlich DER erfolgreiche entwicklungspolitische Ansatz gefunden wird.


Kommentar von Renate Marsico am 3.8.09

"Ich finde diesen Film herzzerreissend. Ich bin ganz damit einverstanden, dass man mit kleinen Tropfen die man selbst gibt mehr helfen kann, als auf eine politische Massnahme zu warten. Die Politik sieht alles aus der Ganzheit und somit wissen sie oft nicht wo anfangen oder besser gesagt, sie lassen die Hànde weg. Wàhrend eine kleine spontante Hilfe nach und nach auf den ganzen Slum ausgedehnt eine sehr grosse Hilfe sein kann. Das Licht in den Augen dieser Mutter und der Tochter ist dankbar fùr jede Tropfen "Zuversicht" der gegeben wird. Dank an alle Spender. Renate




15. Juli 2009

Jeremys Weg in die Welt

In Deutschland hat sich die Einrichtung von sog. „Babyklappen“ in Krankenhäusern durchgesetzt, um verzweifelten Müttern eine Möglichkeit zu geben, sich von ihrem Kind zu trennen. Jenseits der moralischen Beurteilung solcher Handlungen sollen die Klappen die Überlebenschancen solcher junger Erdenbürger vergrößern. Natürlich gab und gibt es in Deutschland zu dem Thema eine kontroverse Debatte.

Aber was passiert in Indien mit unerwünschten Babys? In der Millionenstadt Vijayawada wird fast jede Woche ein Baby ausgesetzt. Die Fundorte sind so unglaublich wie deprimierend: Ein Baby wurde in einer Zugtoilette gefunden. Wäre der Zug losgefahren, wäre das Kind aufs Gleis gefallen. Ein anderes Baby lag unter einem LKW-Reifen. Es konnte rechtzeitig gerettet werden, bevor es der LKW-Fahrer überrollt hätte. Ein weiteres Baby fand man schreiend unter Büschen, Ameisen hatten seinen Körper bereits angefressen.

In solchen dramatischen Notsituationen hat sich die Zusammenarbeit der verschiedenen NGOs in Vijayawada bewährt. Die Organisation Childline wird von der Polizei oder den „Findern“ angerufen und das Baby wird umgehend auf die Babystation von Care & Share gebracht. So auch im Falle des kleinen, untergewichtigen Jeremy, der Glück hatte, dass ihn italienische Kinderärzte von Childcare Worldwide in ihre Obhut nahmen und so sein Überleben sicherten.


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Jetzt, sieben Monate später, ist aus dem Häufchen Elend ein gesunder kleiner Junge geworden. Und Jeremy hat doppeltes Glück: Er wird gerade von einem indischen Ehepaar adoptiert.





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Kommentar von Renate Marsico am 13.7.09
Es geht um Care&Share Projekte. Ich bin immer wieder ùberrascht wieviele Menschen an kleinen und weltweiten Projekten teilnehmen kònnen und welch eine grosse Wirkung sie hinterlassen. Es ist einfach zu schòn, diese Filme und Aufzeichnungen zu sehen, die uns mit Leib und Seele in diese Realitàt hineinfùhrt und in uns den Drang erwecken, auch teilnehmen zu wollen. Ein grosses und herzliches Dankeschòn.  

Kommentar von Michaela Nachtrab am 3.7.09
Hab mir gerade ein paar Filme von euch auf eurer Website angeschaut. 
Super, wirklich toll!!!!
Ihr macht eine wundervolle Arbeit! Ich bin rundum begeistert!!!

Kommentar am 29.6.09 von Carolin Juen:
"Euer wohl neuester Blog über die Findelkinder hat mich wirklich zu Tränen gerührt. Die Schuldenfalle ist auch sehr berührend. Mit der Frage zum Schluß war ich dann etwas ratlos, wie ich ihr denn helfen könnte. Wahrscheinlich wäre es auch wieder zu plumb, direkt ein Spendenkonto anzuführen. aber ich hab natürlich auch nicht eine einfache Antwort auf so ein globales Problem.
Mit dem genannten Betrag von 1.000,- Euro (oder Dollar?) pro Patenschaft, finde ich, schreckt man potentielle Spender ab. Der Betrag ist einfach zu hoh (meiner Meinung nach), als daß man leicht denkt, "na gut, das mach ich jetzt". Besser fänd ich hier zu sagen "5 Euro am Tag" oder so.

Ich finde die Videos sehr lebens- und menschennah, verständlich, klar und berührend. Was mich als technisch nicht versierte Person etwas störte, ist daß man nach Beendigung des Videos wieder an den Anfang zurückkommt. Dadurch war ich zweimal "gezwungen", mir das Video nochmals anzusehen, um herauszufinden, wie ich aussteigen kann. Das finde ich ungünstig. denn zuerst war ich sehr berührt, und dann gleich nochmal löscht es ein wenig den Effekt".

Uns interessiert auch Ihre Meinung ...

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25. Juni 2009

Yes We Can: Care & Share TV

Eine Studie aus Großbritannien beschäftigt sich alljährlich mit der Frage, wie „Non-Profit“-Organisationen im Sozialbereich das Internet nutzen. Die Ergebnisse der Studie hat jetzt Brigitte Reiser in ihrem blog Nonprofits-vernetzt.de vorgestellt. Eine Erkenntnis war, dass große Organisationen mit mehr als 10 Millionen Pfund Umsatz, Internet und Videos intensiv und anscheinend auch erfolgreich nutzen, kleine NPOs allerdings nicht. Brigitte Reiser fasst zusammen: Warum die digitalen Chancen letztlich aber nicht ergriffen werden, scheint nicht an innerorganisatorischen Barrieren wie an zu wenig Personal, mangelnden Kompetenzen, einem zu kleinen Budget zu liegen. Diese werden als mögliche ‘major constraints’ von den kleinen NPOs in der Umfrage nicht sehr hoch bewertet. Die Gründe für ihre Web-Zurückhaltung bleiben letztlich im Dunkeln, weil rund 40% der kleinen NPOs die entsprechenden Fragen nicht beantworteten.“

Dass eine „kleine“ NPO auch anders mit dem Internet umgehen kann, zeigt die indische NPO Care & Share Charitable Trust. Die Organisation hat insgesamt 4 Fördervereine, nämlich in Italien, den USA, Deutschland und Spanien.

I. Care & Share TV unterstützt das Fundraising

Seit nunmehr drei Jahren werden unsere Videos vor allem von dem italienischen Förderverein zum klassischen Fundraising genutzt. Anfang Juni - beim Treffen aller Fördervereine in Venedig - haben alle Teilnehmer einstimmig beschlossen, stärker auf Videos und das Internet zu setzen.

Wir, die up-filmproduction, bauen für sie einen interaktiven Webkanal auf, um das Fundraising im Internet zu verstärken: Care & Share TV. Es geht darum, aktuelle Informationen über Projekte, Patenkinder und die praktische, alltägliche Arbeit vor Ort als Videos ins Internet zu setzen. Die Besucher der Medienseite bekommen so ein lebendiges Bild der Arbeit der NPO. Als Beispiel zeigen wir ihnen hier den kleinen Beitrag über Patenschaften für ausgesetzte Babies:

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Das ist aber nur der erste Schritt.

II. Care & Share TV informiert und bindet Spender und Projektpartner

Im Zweiten werden die Mitarbeiter der NPO geschult, selber Videos zu drehen. Ihre Aufgabe wird es sein, die Verbindung zwischen den Spendern und den Unterstützten durch das Medium Film herzustellen. Darüber hinaus kann die NPO mit den „neuen“, selber erstellten digitalen Inhalten offensiver in der Mediengesellschaft auftreten. Die Organisationen können dann aktiv und unabhängig von Zeitungen und Fernsehstationen ihre Anliegen verbreiten. Gleichzeitig können sie so Medienkooperationen mit Online-Portalen eingehen.

III. Care & Share TV schafft eine neue Form der Selbstdarstellung durch „social reporting“

Noch in diesem Jahr startet der dritte Schwerpunkt unseres Konzeptes. Wir wollen mit Frauen aus den größeren Slums der Stadt Vijayawada „Slum TV“ produzieren. Die Bewohner selber werden die Macher von „Slum TV“ sein. Sie bestimmen die Themen und die Präsentation. Wir, als deutsche Filmemacher, wollen sie dabei unterstützen und würden uns selber über Sachspenden und andere Formen der Unterstützung freuen. Im November geht es los ...

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5. Juni 2009


In der Schuldenfalle

2007 hatten wir „Ginnys Home“, eine Schule für Kinder von Prostituierten besucht und Jothi kennen gelernt.  Im Winter 2008 waren wir wieder bei Care & Share in Vijayawada. Die Gelegenheit wollten wir nutzen, um zu schauen, wie es Jothi heute geht und, was aus ihrer Familie geworden ist. Zu unserer Überraschung wurden wir mit einem neuen Drama konfrontiert. Aber sehen Sie selber:

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Was würden Sie tun?

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