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Care & Share TV wird produziert von Uli Schwarz und Petra Dilthey Installieren Sie bitte bei Problemen den kostenlosen Adobe Flash Player. Care & Share - Videoblog
Wir möchten mit unserer deutschen
Webseite eine multimediale
Kommunikation zwischenPaten und Kindern, zwischen Spendern, Helfern und Betroffenen ermöglichen. Alle Hintergrundinformationen über Care & Share finden Sie auf der Hauptseite www.careshareindia.org. 20. September 2009 CareShare.TV Online Ja, jetzt ist es soweit. Nach Monaten des Experimentieren und vor allem der nicht immer einfachen Kommunikation über Kontinente hinweg, haben wir bzw. unser Webmaster die Medienwebseite für Care & Share online gestellt. Jetzt können die Fördervereine der indischen NGO Care & Share Charitable Trust aus den USA, aus Spanien, Deutschland und Italien auf die Seite www.careshare.tv zugreifen und in ihrer Landessprache Videos über die Arbeit der NGO anschauen. OK das müssen sie uns jetzt glauben, weil sie ja eine „deutsche“ Spracheinstellung gewählt haben und deshalb die „deutschen“ Videos sehen. Bei den Italienern und den englischsprachigen Personen funktioniert das auch schon. Aber die „Spanier“ haben noch ein Problem und das liegt daran, dass wir bislang Schwierigkeiten hatten, eine spanische Sprecherin zu finden, die ehrenamtlich die Synchronisation übernimmt. Auch für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde konnten wir in München bislang niemanden finden, der das machen würde. Vielleicht haben Sie eine Idee? Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 17. August 2009 Dürrekatastrophe! Drought Emergency! Emergenza Siccita`! Südindien im August 2009: Im letzten Jahr war es eine Flut, jetzt ist es eine Dürre. Was Meteorologie-Professoren Ende der 70er Jahre als kommende „Klima-Anomalien“ bezeichneten, ist heute Realität. Für uns ist es nur der „komische“ Sommer mit scheinbar vielen Gewittern oder Taifun-Bildern in den Nachrichten. Für die Menschen in Andhra Pradesch sind es horrend steigende Lebensmittelpreise, für die Bauern der Verlust der gesamten Reisernte. Die Natur kann ohne den Menschen, aber die Menschen nicht ohne die Natur. So brutal es klingt, so überzeugend führt die Natur es der „Krone der Schöpfung“ immer wieder vor. Und
ja, es gelten natürlich die alten Regeln: Die, die am Wenigsten
haben, trifft jede „Anomalie“ härter als andere, sei es eine
Naturkatastrophe oder eine wirtschaftliche Rezession. Wer am
Existenzminimum lebt, wer keine Rücklagen hat, wen der Staat
nicht unterstützen kann oder will, der ist auf Hilfe angewiesen.
Hier ein aktueller Beitrag zur Situation: Get the
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Drought Emergency Get the
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Emergenza Siccita` Get the
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Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 1. August 2009 Warum ich Nagalakshmi unterstütze Gedanken von Uli Schwarz Eine Patenschaft für ein Kind in der „Dritten Welt“ zu übernehmen, dafür haben sich Hunderttausende in Deutschland entschieden. Auf diese Weise werden Millionen in die Kassen von Hilfsorganisationen gespült. Sehr viel von dem Geld landet schließlich bei den Patenkindern selber oder deren Familien. Das Dorf oder der Slum, in dem die Kinder leben, wird auch von dem Geld unterstützt. Prominente wie Ulrich Wickert machen explizit Werbung für Organisationen wie Plan, die z.B. Patenschaften vermitteln. So weit so gut. Es gibt aber eine Reihe von Experten, die eine solche Form der „Entwicklungshilfe“ für antiquiert, ja für schädlich halten. Organisationen wie Terre des Hommes lehnen Kinderpatenschaften z.B. ab. Wieder nur ein Streit zwischen NGO´s um Spendengelder? Statt jetzt allgemein über das Thema zu debattieren, möchte ich einige Gedanken aufschreiben: Mir gefällt das Persönliche an den Patenschaften. Es sind nicht anonyme, verzweifelte Menschen, die ich unterstütze, sondern ich fördere mit meinem Geld die konkrete Entwicklung eines Kindes, nämlich Nagalakshmi.
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Mir gefällt das Unmittelbare bei dieser Spendenform. Ich kenne den Adressaten, kann ihn besuchen und überprüfen, was mit meinem Geld passiert. Als Steuerzahler hingegen finanziere ich eine Bürokratie, die in meinem Namen entscheidet, welche Projekte und welche menschlichen Schicksale „förderungswürdig“ sind und nach welchen „entwicklungspolitischem Ansatz“ die Gelder verteilt werden. Aber Patenschaften haben auch negative Seiten, die ich ansprechen möchte: Mir gefällt z.B. nicht, wenn ein Kind zum kleinen „Star“ in der Community wird, weil es als Einziges einen Brief aus Europa bekommt. Mir gefällt auch nicht, wenn das Kind verinnerlicht, wie man die „Reichen“ melken kann und es eine „Bettlermentalität“ entwickelt. Bei Abwägung der Vor- und Nachteile gilt für mich, dass ich lieber Nagalakschmi unterstütze, als darauf zu warten, bis endlich DER erfolgreiche entwicklungspolitische Ansatz gefunden wird. Kommentar von Renate Marsico am 3.8.09"Ich
finde diesen Film herzzerreissend. Ich bin ganz damit einverstanden,
dass man mit kleinen Tropfen die man selbst gibt mehr helfen kann, als
auf eine politische Massnahme zu warten. Die Politik sieht alles aus
der Ganzheit und somit wissen sie oft nicht wo anfangen oder besser
gesagt, sie lassen die Hànde weg. Wàhrend eine kleine spontante Hilfe
nach und nach auf den ganzen Slum ausgedehnt eine sehr grosse Hilfe
sein kann. Das Licht in den Augen dieser Mutter und der Tochter ist
dankbar fùr jede Tropfen "Zuversicht" der gegeben wird. Dank an alle
Spender. Renate 15. Juli 2009 In
Deutschland hat sich die Einrichtung von sog. „Babyklappen“ in
Krankenhäusern durchgesetzt, um verzweifelten Müttern eine
Möglichkeit zu geben, sich von ihrem Kind zu trennen. Jenseits
der moralischen Beurteilung solcher Handlungen sollen die Klappen die
Überlebenschancen solcher junger Erdenbürger vergrößern.
Natürlich gab und gibt es in Deutschland zu dem Thema eine
kontroverse Debatte.
Aber was passiert in Indien mit unerwünschten Babys? In der Millionenstadt Vijayawada wird fast jede Woche ein Baby ausgesetzt. Die Fundorte sind so unglaublich wie deprimierend: Ein Baby wurde in einer Zugtoilette gefunden. Wäre der Zug losgefahren, wäre das Kind aufs Gleis gefallen. Ein anderes Baby lag unter einem LKW-Reifen. Es konnte rechtzeitig gerettet werden, bevor es der LKW-Fahrer überrollt hätte. Ein weiteres Baby fand man schreiend unter Büschen, Ameisen hatten seinen Körper bereits angefressen. In solchen dramatischen Notsituationen hat sich die Zusammenarbeit der verschiedenen NGOs in Vijayawada bewährt. Die Organisation Childline wird von der Polizei oder den „Findern“ angerufen und das Baby wird umgehend auf die Babystation von Care & Share gebracht. So auch im Falle des kleinen, untergewichtigen Jeremy, der Glück hatte, dass ihn italienische Kinderärzte von Childcare Worldwide in ihre Obhut nahmen und so sein Überleben sicherten. Get the
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Jetzt, sieben Monate später, ist aus dem Häufchen Elend ein gesunder kleiner Junge geworden. Und Jeremy hat doppeltes Glück: Er wird gerade von einem indischen Ehepaar adoptiert.
![]() Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden Kommentar von Renate Marsico am 13.7.09 Es geht um Care&Share Projekte. Ich bin immer wieder ùberrascht wieviele Menschen an kleinen und weltweiten Projekten teilnehmen kònnen und welch eine grosse Wirkung sie hinterlassen. Es ist einfach zu schòn, diese Filme und Aufzeichnungen zu sehen, die uns mit Leib und Seele in diese Realitàt hineinfùhrt und in uns den Drang erwecken, auch teilnehmen zu wollen. Ein grosses und herzliches Dankeschòn. Kommentar von Michaela Nachtrab am 3.7.09 Hab mir gerade ein paar Filme von euch auf eurer Website angeschaut. Kommentar am 29.6.09 von Carolin Juen: "Euer wohl neuester Blog über die Findelkinder hat mich wirklich zu
Tränen gerührt. Die Schuldenfalle ist auch sehr berührend. Mit der
Frage zum Schluß war ich dann etwas ratlos, wie ich ihr denn helfen
könnte. Wahrscheinlich wäre es auch wieder zu plumb, direkt ein
Spendenkonto anzuführen. aber ich hab natürlich auch nicht eine
einfache Antwort auf so ein globales Problem.
Mit dem genannten Betrag von 1.000,- Euro (oder Dollar?) pro Patenschaft, finde ich, schreckt man potentielle Spender ab. Der Betrag ist einfach zu hoh (meiner Meinung nach), als daß man leicht denkt, "na gut, das mach ich jetzt". Besser fänd ich hier zu sagen "5 Euro am Tag" oder so. Ich finde die Videos sehr lebens- und menschennah, verständlich, klar und berührend. Was mich als technisch nicht versierte Person etwas störte, ist daß man nach Beendigung des Videos wieder an den Anfang zurückkommt. Dadurch war ich zweimal "gezwungen", mir das Video nochmals anzusehen, um herauszufinden, wie ich aussteigen kann. Das finde ich ungünstig. denn zuerst war ich sehr berührt, und dann gleich nochmal löscht es ein wenig den Effekt". Uns interessiert auch Ihre Meinung ... Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 25. Juni 2009 Yes We Can: Care & Share TV Eine Studie aus Großbritannien beschäftigt sich alljährlich mit der Frage, wie „Non-Profit“-Organisationen im Sozialbereich das Internet nutzen. Die Ergebnisse der Studie hat jetzt Brigitte Reiser in ihrem blog Nonprofits-vernetzt.de vorgestellt. Eine Erkenntnis war, dass große Organisationen mit mehr als 10 Millionen Pfund Umsatz, Internet und Videos intensiv und anscheinend auch erfolgreich nutzen, kleine NPOs allerdings nicht. Brigitte Reiser fasst zusammen: „Warum die digitalen Chancen letztlich aber nicht ergriffen werden, scheint nicht an innerorganisatorischen Barrieren wie an zu wenig Personal, mangelnden Kompetenzen, einem zu kleinen Budget zu liegen. Diese werden als mögliche ‘major constraints’ von den kleinen NPOs in der Umfrage nicht sehr hoch bewertet. Die Gründe für ihre Web-Zurückhaltung bleiben letztlich im Dunkeln, weil rund 40% der kleinen NPOs die entsprechenden Fragen nicht beantworteten.“ Dass eine „kleine“ NPO auch anders mit dem Internet umgehen kann, zeigt die indische NPO Care & Share Charitable Trust. Die Organisation hat insgesamt 4 Fördervereine, nämlich in Italien, den USA, Deutschland und Spanien. I. Care & Share TV unterstützt das Fundraising Seit nunmehr drei Jahren werden Videos vor allem von dem italienischen Förderverein zum klassischen Fundraising genutzt. Anfang Juni - beim Treffen aller Fördervereine in Venedig - haben alle Teilnehmer einstimmig beschlossen, stärker auf Videos und das Internet zu setzen. Wir, die up-filmproduction, bauen für sie einen interaktiven Webkanal auf, um das Fundraising im Internet zu verstärken: Care & Share TV. Es geht darum, aktuelle Informationen über Projekte, Patenkinder und die praktische, alltägliche Arbeit vor Ort als Videos ins Internet zu setzen. Die Besucher der Medienseite bekommen so ein lebendiges Bild der Arbeit der NPO. Als Beispiel zeigen wir ihnen hier den kleinen Beitrag über Patenschaften für ausgesetzte Babies: Get the
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Das ist aber nur der erste Schritt. II. Care & Share TV informiert und bindet Spender und Projektpartner Im Zweiten werden die Mitarbeiter der NPO geschult, selber Videos zu drehen. Ihre Aufgabe wird es sein, die Verbindung zwischen den Spendern und den Unterstützten durch das Medium Film herzustellen. Darüber hinaus kann die NPO mit den „neuen“, selber erstellten digitalen Inhalten offensiver in der Mediengesellschaft auftreten. Die Organisationen können dann aktiv und unabhängig von Zeitungen und Fernsehstationen ihre Anliegen verbreiten. Gleichzeitig können sie so Medienkooperationen mit Online-Portalen eingehen. III. Care & Share TV schafft eine neue Form der Selbstdarstellung durch „social reporting“ Noch in diesem Jahr startet der dritte Schwerpunkt unseres Konzeptes. Wir wollen mit Frauen aus den größeren Slums der Stadt Vijayawada „Slum TV“ produzieren. Die Bewohner selber werden die Macher von „Slum TV“ sein. Sie bestimmen die Themen und die Präsentation. Wir, als deutsche Filmemacher, wollen sie dabei unterstützen und würden uns selber über Sachspenden und andere Formen der Unterstützung freuen. Im November geht es los ... Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 13. Juni 2009 Kommentar von Renate Marsico am 13. Juni 2009 "Ich
möchte heute mal allen Menschen Dank sagen, die sich mit so viel Liebe
für das Leben anderer einsetzen. Man hört heute in unseren täglichen
Notizen immer wieder schlechte Nachrichten, die keiner mehr hören will.
Warum kann man nicht über Menschen reden, die sich Jahre lang und
vielleicht sogar ein Leben lang Ihre Liebe Menschen schenken und somit
kleine "Wunder" bewirken. Ich bin fasziniert von Care&Share und
meinen Freunden Petra und Uli und hoffe von ganzem Herzen, dass auch
diese guten Notizen Früchte tragen und sich immer mehr vermehren. Good
luck 5. Juni 2009 In der Schuldenfalle 2007
hatten wir „Ginnys Home“, eine Schule
für Kinder von Prostituierten besucht und Jothi kennen gelernt.
Im Winter 2008 waren wir wieder bei Care &
Share in Vijayawada. Die Gelegenheit wollten wir nutzen, um zu
schauen, wie es Jothi heute geht und, was aus ihrer Familie geworden
ist. Zu unserer Überraschung wurden wir mit einem neuen Drama
konfrontiert. Aber sehen Sie selber:
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Was würden Sie tun? Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 20. Mai 2009 Auf Augenhöhe: Die Weltbank befragte in einer Studie über 60.000 Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, was ihr Leben am stärksten verändern würde. Überraschend war, dass die Mehrheit nicht Essen oder Wohnen, sondern „eine Stimme zu haben“ angaben. So steht es auf der Homepage www.insightshare.org, einer Organisation, die sich als Pioniere von sog. „Participatory videos“ versteht. Was folgt aus der Erkenntnis? Wenn man über Hilfsorganisationen und Projekte berichtet - so wie wir es tun - ist vor allem die Perspektive der Betroffenen wichtig. Wir wollen die Wahrheit der Unterstützten hören, nicht unsere eigenen Vorstellungen von den „armen Menschen“ präsentieren. Wir, die up-filmproduction, sehen uns als Teil einer Bewegung, die auf Augenhöhe mit den Betroffenen arbeitet. Wir finden es gut, wenn das Goethe Institut Videoschulungen für Jugendliche in südafrikanischen Townships organisiert. Wir schätzen die Arbeit, die "participatory" Videofilmer leisten . Schulung
für NGO-Mitarbeiter Mit unseren Video-Workshops für die Mitarbeiter von Care & Share in Indien wollen wir den Sozialarbeitern genau die Fähigkeiten und Fertigkeiten beibringen, die sie für eine bessere mediale Präsentation ihrer NGO brauchen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Herrn Lehmann-Horn von magic multi media bedanken, der uns für die Schulung Videokamera und Schnittsoftware gespendet hatte www.digitalschnitt.de Get the
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Was sich in der Theorie so schön anhört, sieht dann in der Praxis immer etwas anders aus. Leider waren einige Mitarbeiter so „wichtig“ und so „beschäftigt“, dass sie immer wieder zu spät kamen und ständig mit ihren „mobile phones” störten. Missverstanden wurde unser Schulungsangebot auch von einem Teilnehmer als Schritt zum Bollywood-Star-Regisseur. So wirkten seine „Action“-Kommandos im NGO-Umfeld eher deplatziert. Schulung
für die Unterstützten
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Und das ist nur der Anfang. Wir wollen besonders Frauen aus den fünf großen Slums in Vijayawada eine Stimme geben ... Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 5. Mai 2009 Children for a better world hilft Kindern von Care & Share bei der Parasitenprophylaxe Get the
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Hier können Sie einen öffentlichen Kommentar versenden 21. April 2009 Children for a better world e.V. unterstützt ein Projekt von Care & Share Deutschland e.V. Erst einmal die Fakten: Der Kinderbeirat von „Children for a better world“ bewilligt einen Geldbetrag von 1.000 €, damit 300 Kinder in zwei Slums in Indien gegen Parasiten behandelt werden können. Nun zu den bemerkenswerten Dingen hinter den Fakten: Der Verein „Children for a better world“ ist auf Initiative von Dr. Florian Langenscheidt entstanden. Durch die erfolgreiche Arbeit seit der Gründung im Jahre 1994 sind über 20 Millionen Euro an Hilfsgeldern gesammelt worden. Mit dem Geld konnte vielen Kindern geholfen werden. Aus unserer Sicht ist es vorbildlich, dass ein Verein, der sich für Kinder einsetzt, auch einen Kinderbeirat hat. Die Kinder entscheiden über Förderanträge und bestimmen, wie viel Geld aus dem Kindernothilfefond an soziale Projekte verteilt werden. Diesmal haben sie sich für unser Projekt: Parasitenbekämpfung in zwei Slums von Vijayawada entschieden. Parasiten wie Kopfläuse sind auch in unseren Kindergärten und Schulen ungebetene und gefürchtete Gäste, gegen die Erzieher, Lehrer und Eltern einen erbitterten Kampf ausfechten. Aber wie sieht das in einem indischen Slum aus? Leider ist der Parasitenbefall - seien es Kopfläuse, seien es Magen-, und Darmwürmer - etwas völlig Normales. Es gehört zum Alltagsbild im Slum, wie Mütter ihren Kindern die Läuse aus dem Haar kämmen oder mit einem Mittelding zwischen Kamm und Zange erst herausziehen, um sie dann deutlich hörbar zu zerquetschen. Das mit den Würmern ist allerdings noch ekeliger. Da es wenige bis keine Toiletten gibt, wird das große „Geschäft“ häufig in unmittelbarer Nähe vom Slum auf freiem Feld erledigt. Natürlich ist kein fließendes Wasser, kein Waschbecken mit frischer Seife zur Hand. Keine Frage, dass die Mehrheit der Kinder unter solchen hygienischen Verhältnissen alle denkbaren Parasiten in und auf sich tragen. Im Extremfall können Würmer das Gehirn befallen und zum qualvollen Tod führen. Über 1,3 Milliarden Menschen, vor allem in den sog. Entwicklungsländern, leiden an Wurmparasiten. Gleichwohl könnten Kinder mit wenigen Tabletten geheilt werden. Eine Studie aus dem Jahr 2004 zeigt am Beispiel von kenianischen Schulkindern, dass durch eine preiswerte Entwurmungsaktion (3,5 Dollar pro Jahr und Kind) nicht nur die gesundheitliche Situation, sondern auch die Schulleistungen der Kinder deutlich besser wurden. Es sind eben manchmal die kleinen Dinge, die eine größere Veränderung möglich machen können. Deshalb freuen wir uns von Care & Share Deutschland e.V., weil 300 Kinder aus Vijayawada in diesem Jahr „wurm-, und läusefrei“ in die Schule gehen können.
Die vierjährige Malika erhält das volle Anti-Parasiten-Programm: Haare schneiden, Läuseschampoo und Wurmtablette von Krankenschwester Swarna. 5. April 2009 Warum werden Bewegtbilder von NPOs noch so wenig genutzt? Zur Blogparade:„Warum werden Bewegtbilder von NPOs noch so wenig genutzt?“ Diese Frage stellt Ulrike Schmid auf Ihrem Blog Kultur 2.0. Hier die praktischen Erfahrungen von Care & Share Deutschland e.V. „Bewegtbilder“ sind für unseren Förderverein ein Muss. Wir (Uli Schwarz und Petra Dilthey) wollten von Anfang an einen webbasierten, videoorientierten Verein etablieren. Wir nutzen Videos als zentrales Element unserer Webseite. Woher das kommt ist klar: Wir sind Videojournalisten und so können wir gar nicht anders, als unsere Projekte und unsere Arbeit durch Videos zu präsentieren, wobei wir bewußt mit verschiedenen Formen experimentieren (persönlicher Erfahrungsbericht über 30 Minuten, 30 sekündiger Werbespot, 3-5minütige Magazinbeiträge, etc.). Unser noch kleiner deutscher Verein, der erst im letzten Jahr gegründet wurde, arbeitet in einem Verbund mit der indischen NGO Care & Share Charitable Trust und zwei Fördervereinen in Italien und den USA. Wir haben die Videos neu eingeführt und eine Umfrage gestartet. Wir wollen hier mit einigen Zitaten dokumentieren, welche Rolle Videos für die italienischen, amerikanischen und indischen Vereinsmitglieder und Unterstützer spielen: (…) I saw the movies proposed in the website with great emotion and they are very beautiful and very clearly and very simply explain the "great miracle" of Care & Share. They are very well done. On the German website I went to see also the other movies. This way I had the opportunity to see other activities and other projects you are working on and places that I did not get to see having stayed only for a short time during my trips (…) Valeria The short movies are GREAT!! Jane I saw all the movies and they seem to be very well made, concise and descriptive.....I wish we had many on: projects/events/different kids of help.....because I could sure use them during the presentations.....according to the type of evening and the kind of people present. This way I could select the ones that are the most adaptable to the event. (…) Alviero I can only compliment once again on this couple's wonderful work and excellent film making. They capture the reality of the extraordinary efforts and achievements of careandshare from many different aspects. The gratitude is reflected through the eyes and smiles of these gentile people. My only suggestion is to keep up this good work. These short films will be very useful for publicity and fund raising. (…) Janet Care & Share Micro Credit programmes seem to be a real boost to income generation of many poor families. I am really happy and thankful to the sponsors. I think goats, pickles and tailoring are more profitable than decorations and bags. We must be able to highlight the point of income generation to the beneficiaries. The movie on Child Care World wide is simply superb. Film course is also a meaningful programme. Children will get lot of confidence in life and they become creative. I thank Anna Zegna, Dr. Petra Dilthey and Ulrich Schwarz. thanks, Kishore. Just to tell you that so many sponsors are thanking us for the wonderful DVD which helps them to understand what they are really doing and what sponsorship is all about. Most say that they really did not "get it" before and this clarified so many questions and doubts they had before! What a wonderful opportunity for us to show our program through this DVD! What I like about it is that it is so honest. We are not showing everything with pink ribbons. We are showing the good and the bad ... the successes and also the disappointments and sadness. My feeling is that when we are truthful with people, we cannot go wrong. Carol Wir verstehen die Zitatenreihe als eine Art Realitäts-Check, wie Videos auf die Sponsoren einer NGO wirken. Zum Einen setzen sich die Unterstützer intensiver mit der Arbeit und der Wirkung der NGO auseinander, zum Anderen begreifen sie die Videos als direkte Hilfe für die Spendensammlung. Was will ich als NGO mehr? 1. April 2009 Kein Aprilscherz Unser Milchprojekt für den Slum Kandrika steht auf betterplace http://de.betterplace.org/ Get the
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